Seit 70 Jahren ist die Horvi-Enzym-Therapie eine feste Größe in der Komplementärmedizin. Die Entwicklung dieser überaus wirkungsvollen und vor allem nebenwirkungsfreien Therapieform geht auf Dr. Waldemar Diesing zurück. Er war studierter Chemiker, Mediziner und Pharmakologe. Als Schüler von Nobelpreisträgern für Medizin und Chemie, Warburg und Wieland, also den „Großen seiner Zeit“, stellte Dr. Diesing die Horvi-Enzym-Therapie auf ein solides wissenschaftliches Fundament.

Die Horvi-Enzym-Therapie basiert vorwiegend auf der Verabreichung tierischer Gifte, die eine bestimmte Wirkung auf den menschlichen Körper haben. Es werden Gifte entnommen von Schlangen, Skorpionen, Spinnen, Kröten, Salamander. Die Gifte dieser verschiedenen Tierarten haben sehr unterschiedliche und differenzierte Wirkungen. Neben dem eigentlichen Toxin enthalten diese Gifte eine hohe Anzahl an Enzymen. Neuere Forschungen zeigten, dass es sich pro Gift um mehrere Hundert dieser verschiedenen Enzyme handelt.
Enzyme haben eine entscheidende Bedeutung für den menschlichen Stoffwechsel. Sie sind Vermittler biochemischer Prozesse und steuern dabei praktisch alle regulierenden und kontrollierenden Funktionen. Enzyme sind vorwiegend auf zweifache Art und Weise in der Therapie wichtig:

  1. Sie sind in der Lage, Störungen in den Zellen gezielt zu reparieren,
    z.B. Folgen von Krankheitserreger oder die Heilung von Entzündungsprozessen. 
  2. Enzyme haben eine regulierende Wirkung. 

Sie können z.B. ein geschwächtes Immunsystem stärken oder ein übersteigertes in seinen Normalzustand zurück versetzen.
Diese regulierende Eigenschaften üben sie auch auf andere medizinische Parameter wie Blutdruck, Blutzuckerspiegel, Herzfunktion uvm. aus. Viele Erkrankungen lassen sich heutzutage auf einen Mangel oder einem Defekt der Enzyme zurückführen. Dieses bedingt häufig eine Beeinträchtigung oder Ausfall lebenswichtiger Stoffwechselabläufe. Die Konsequenzen für die Lebensfunktion des Körpers können weitreichend, schwere Erkrankungen die Folge sein. Ursachen für einen Mangel oder Defekt eines Enzymes können äußere Einflüsse wie z.B. Schadstoffe, Erreger, Stress, oder psychische Faktoren sein. Auch nachlassende Zellleistung, wie das Alter es mit sich bringt und angeborene Enzymdefekte haben gesundheitliche Störungen zur Folge. Hier greift nun die Horvi-Enzym-Therapie, indem die richtigen Enzyme zugeführt werden und die Zelle ihre natürlichen Funktionen wieder aufnimmt. Die verabreichten Enzyme greifen nur dort ein, wo ein Schaden bzw. ein Mangel vorliegt. Gesunde Zellen hingegen werden nicht beeinflußt. Man nennt das Wirkungsspezifität eines Enzymes.

Die Vorteile der Horvi-Enzym-Therapie:

  • hoher Wirkungsgrad aufgrund gezielter Enzymgaben, die gezielte Reaktionen hervorrufen.
  • Hohe Anzahl an Enzymen. Herkömmliche Enzympräparate enthalten
    meist 1 bis 5 verschiedene Enzyme. Die Horvi-Präparate enthalten in Kombination mehrere tausend Enzyme.
  • Besonders gute Verträglichkeit, weil der Resteiweiß-Anteil nur 1,8 bis 2% beträgt. 
  • Depotwirkung im Organismus.

Da die Enzyme natürlich sind, werden sie sehr langsam und vollständig abgebaut. Noch nach 24 Stunden sind sie im Körper nachweisbar.

Indikationen zur Horvi-Enzym-Therapie:

  • Krebserkrankungen aller Art 
  • Autoimmunerkrankungen 
  • Rheumatische Erkrankungen 
  • Wirbelsäulen-und Gelenkserkrankungen 
  • Migräne, Kopfschmerzen 
  • Entzündungen, viral oder bakteriell bedingt 
  • Allergien 
  • Herz-und Kreislauferkrankungen 
  • Hauterkrankungen 
  • Depressionen und Angstzustände 
  • Augenerkrankungen

Wenn Ich Ihr Interesse an dieser Form der Therapie geweckt habe und Sie noch Fragen haben, stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Quelle : HorviEnzymed Therapiebuch

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